Fragen an den Weinbauern

Warum hast du das Weingut auf bio-dynamische Bearbeitung umgestellt?

Es gibt viele Gründe hierfür.

Wesentlich für diese Entscheidung war, dass wir immer schon gerne Weine und Champagner getrunken haben, die nach dieser Methode gemacht werden.

Ein „Mehrwertgefühl“ im Weingarten und im Keller stellt sich ein; es wirkt beruhigend und ausgleichend auf uns.

Wieso ist der Boden für dich so wichtig?

Durch die bio-dynamische Bewirtschaftung unserer Weingärten sehen wir, dass diese noch sensibler auf Umwelteinflüsse reagieren. Wir bringen an sehr kargen Stellen Humus in Form von Kompost auf unseren Rebflächen aus.

Nur ein gesunder humoser Boden kann den großen Wetter- und Klimaherausforderungen der jetzigen Zeit widerstehen.

Machst du auch schwefel-/sulfitfreie Weine?

Unsere Weine und Sekte sind von Grund auf nicht auf Primärfrucht aufgebaut und benötigen dadurch weniger Schwefel für unser angestrebtes Geschmacksbild.

Sulfite halten die Primärfrucht im Wein länger am Leben.

Wir reduzieren die Sulfit-Zugaben behutsam auch um die Bekömmlichkeit der Weine zu verbessern.

Wie werden wir in Zukunft im Weinbau auf die Klimaveränderung reagieren?

Durch die biodynamische Bewirtschaftung haben wir die Wüchsigkeit unserer Reben reduziert, und in eine schöne Balance gebracht. Dadurch können wir die Durchfahrten mit dem Traktor  in den Weinbergen verringern.

In Zukunft werden wir mit batteriebetriebenen, selbstfahrenden Fahrzeugen oder Drohnen wirtschaften können. Durch die leichte Bauweise dieser Geräte werden wir den Co2 Ausstoß sicherlich verringern.